Die Bewohner, wir stellen uns vor.

Das ist Winnie
Aso... aso... es isch eso...
Winnie ist das Herz und gleichzeitig die grösste Inspirationsquelle des WinnieVersums.
Er trägt eine Zipfelmütze, I-Love-Dad-Socken und eine Nase, die beinahe so gross ist wie sein Ego. Obwohl er nur ein Stoffschaf ist, schreibt er Bücher, führt Tagebuch, philosophiert über Gott und die Welt, analysiert die Liebe, betrachtet das Leben aus neuen Perspektiven und sitzt gelegentlich sogar im Cockpit einer Boeing 737.
Winnie ist überzeugt, dass fast jedes Problem lösbar ist. Dummerweise ist er auch erstaunlich oft die Ursache genau dieser Probleme.
Seine grössten Schwächen sind Karottenkekse, Schaffuccino und die Tatsache, dass er manchmal spricht, bevor er denkt.
Seine grösste Stärke? Er schafft es, selbst in den grössten Missgeschicken noch etwas zu entdecken, das zum Lachen, Nachdenken oder Staunen einlädt.
Oder wie Möbi sagen würde:
"Winnie ist ein lebendes Beispiel für spontane funktionale Desintegration mit überraschend positiver Nebenwirkung."
Winnie versteht bis heute nicht, was das bedeutet.

Das ist Möbi
Möbi ist Professor.
Wofür genau, weiss niemand so richtig.
Nicht einmal Möbi selbst.
Trotzdem erklärt er alles mit einer solchen Überzeugung, dass man automatisch glaubt, er müsse recht haben.
Möbi liebt komplizierte Wörter, wissenschaftlich klingende Theorien und Sätze, die so lang sind, dass selbst die Schnürpfelfee irgendwann den Faden verliert.
Während andere Schafe einfach sagen würden: "Das ist kaputt", erklärt Möbi lieber die Auswirkungen einer temporären funktionalen Desintegration innerhalb eines instabilen Wollsystems.
Winnie versteht davon ungefähr gleich viel wie eine Karotte von Quantenphysik.
Trotzdem hört er aufmerksam zu.
Denn manchmal steckt hinter Möbis verrückten Erklärungen tatsächlich eine erstaunlich kluge Beobachtung über das Leben.
Möbi ist der Denker des WinnieVersums.
Der Philosoph.
Der Wissenschaftler.
Der Professor für irgendetwas.
Und vermutlich der einzige Bewohner des WinnieVersums, der eine fünfminütige Erklärung dafür liefern kann, warum Pfüddi seinen Nuggi verloren hat.
Ob die Erklärung stimmt, ist allerdings eine andere Frage.

Das ist Hilde
Hilde ist Winnies Frau oder Ex-Frau...Irgendwie unklarer Beziehungsstatus!
Und allein dafür hätte sie eigentlich einen eigenen Orden verdient.
Mit ihrer ruhigen Art, ihrem grossen Herzen und einer Geduld, die beinahe übernatürlich wirkt, sorgt sie dafür, dass das WinnieVersum nicht vollständig im Chaos versinkt.
Während Winnie neue Ideen entwickelt, Möbi komplizierte Theorien aufstellt und Pfüddi seinen Nuggi sucht, versucht Hilde meistens einfach, den Tag halbwegs unbeschadet zu überstehen.
Sie ist liebevoll, hilfsbereit und kümmert sich um alle.
Ausser jemand macht einen unüberlegten Kommentar über ihre berühmten Stink..äh.. Klumpfüsse.
Dann kann selbst Hilde überraschend deutlich werden.
Trotz aller Verrücktheiten liebt sie ihre kleine Schaffamilie von ganzem Herzen und ist oft die Stimme der Vernunft, wenn die anderen wieder einmal auf kreative Weise den gesunden Schafsverstand umgehen.
Hilde erinnert alle Bewohner des WinnieVersums daran, dass man nicht immer laut sein muss, um stark zu sein, ausser wenn sie selber röhrt wie ein Hirsch mit Heuschnupfen.
Und dass Liebe manchmal einfach bedeutet, geduldig zuzuhören, auch wenn Winnie gerade zum dritten Mal erklärt, warum seine Idee diesmal wirklich genial ist.
Obwohl sie tief im Inneren längst weiss, wie die Geschichte enden wird.

Das ist Pfüddi
Pfüddi ist der Sohn von Winnie und Hilde.
Zumindest geht die Wissenschaft aktuell davon aus.
Pfüddi ist noch klein, spricht hauptsächlich durch sein berühmtes "Mmpff" und betrachtet die Welt mit einer gesunden Portion Misstrauen.
Sein wichtigster Besitz ist sein Nuggi.
Genauer gesagt:
Sein Nuggi ist nicht sein wichtigster Besitz.
Sein Nuggi IST sein Leben.
Sollte dieser verschwinden, wird aus dem friedlichen WinnieVersum innert weniger Minuten eine ausgewachsene Katastrophenzone.
Kommuniziert wird hauptsächlich durch Grummeln (Mmpff), Murmeln, Nörgeln und andere Geräusche, die Möbi seit Jahren wissenschaftlich untersucht. - Bisher ohne Erfolg.
Trotz seiner eher wortkargen Art beobachtet Pfüddi alles ganz genau.
Oft versteht er mehr als die Erwachsenen.
Pfüddi liebt seine Rennstrecke, fährt Dreirad mit Warnweste, seinen Nuggi und neuerdings das Nachbarschäfchen Linda. Sein Ziel: Ein grosses Schmuseschaf werden.
Im WinnieVersum gilt ein eisernes Gesetz:
Wenn es plötzlich laut wird, jemand hektisch durch die Gegend rennt und Hilde kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, dann hat Pfüddi vermutlich seinen Nuggi verloren.
Wieder einmal.

Das ist das Grinseschaf
Das Grinseschaf grinst.
Immer. Wirklich immer.
Niemand weiss genau, warum.
Es grinst morgens, mittags und abends. Es grinst sogar dann noch, wenn Winnie gerade eine seiner berühmten genialen Ideen präsentiert und alle anderen bereits ahnen, dass daraus ein Problem entstehen wird.
Das Grinseschaf ist ausserdem der offizielle Laubfluenzer des WinnieVersums. Er wollte eigentlich Influencer werden und mit der Zeit gehen. Leider hat es das Wort falsch verstanden.
Seitdem influenzt er Laub – das aber nur im Herbst.
Mit mässigem Erfolg.
Zusätzlich läuft er regelmässig mit seinem berühmten Referenzpfahl durch die Gegend. Diesen hat er gebastelt, als Winnie auf dem Parkplatz eine Platane mit geometrischem Muster pflanzen wollte. Warum es den Pfahl heute noch braucht, weiss niemand.
Nicht einmal das Grinseschaf.
Neben seinem Grinsen besitzt es noch eine weitere besondere Fähigkeit:
Es macht völlig überflüssige Kommentare zu Dingen, die niemand hören will und die alle anderen zuverlässig zur Weissglut treiben.
Vor allem Winnie, Hilde..... oder alle.
Es gibt allerdings genau eine Sache, die selbst dem Grinseschaf das Grinsen aus dem Gesicht treiben kann:
Wenn Pfüddi seinen Nuggi verliert.
Dann herrscht Alarmstufe Rot im ganzen WinnieVersum.
Und kaum ist er zurück, kehrt auch das Grinsen des Grinseschafs zurück.
Breiter als zuvor.

Das ist die Schnürpfelfee
Die Schnürpfelfee ist das Zauberwesen des WinnieVersums.
Sie stammt aus Norwegen, spricht ausschliesslich Finnisch und versteht kein Wort Englisch.
Winnie spricht mit ihr trotzdem grundsätzlich nur Englisch, da er bis heute überzeugt ist, dass Norwegen irgendwo in England liegt.
Die Kommunikation funktioniert entsprechend schlecht.
Trotzdem fliegt die Schnürpfelfee regelmässig nach englischen Flugkarten.
Wie das funktioniert?
Das weiss niemand.
Auch Möbi nicht.
Fortbewegen tut sie sich mit ihrem fliegenden Staubsauger. Dieser kann allerdings keinen Staub saugen.
Er fliegt einfach.
Meistens zumindest.
Über ihre Landeanflüge sprechen wir besser nicht.
Die Schnürpfelfee liebt Musik und komponiert ständig neue Lieder. Leider versteht ausser ihr niemand den Text – sie übrigens auch nicht.
Das hindert sie jedoch nicht daran, ihre Werke mit grosser Begeisterung vorzutragen.
Während die anderen Bewohner des WinnieVersums versuchen herauszufinden, was sie eigentlich sagen möchte, singt die Schnürpfelfee bereits die nächste Strophe.
Trotz all ihrer Eigenheiten besitzt sie ein grosses Herz und hilft ihren Freunden, wann immer sie kann.
Manchmal mit Magie.
Manchmal mit Musik.
Und manchmal einfach dadurch, dass sie da ist.
Besonders Winnie scheint ihre Gesellschaft sehr zu mögen.
Zumindest behauptet er regelmässig, er interessiere sich ausschliesslich für ihre fliegerischen Fähigkeiten.
Dem glaubt allerdings niemand.
Nicht einmal Winnie selbst.
Ich bin Gerry
Hallo zusammen.
Nun zwangsläufig noch das einzige Nicht-Schaf (ausser der Schnürpfelfee natürlich) im WinnieVersum.
Mein Name ist Gerry Dressler und falls ihr euch fragt, wer für das ganze Chaos im WinnieVersum verantwortlich ist:
Ich bin es.
Begonnen hat alles mit einem herzigen Stoffschaf und einer verrückten Idee. Irgendwann bekam das Schaf einen Namen: Winnie. Dann eine Stimme, einen Charakter und es begann, sich in meine Gedanken einzumischen.
Ergebnis:
Meine Frau lachte Tränen.
Seitdem ist nichts mehr wie vorher. Andere Figuren kamen hinzu und das Chaos war perfekt!
Ob das Fluch oder Segen ist, erörtere ich allerdings bis heute. Keine Sorge, einer meiner Kunden ist ein anerkannter Psychologe und würde mir schlimmstenfalls helfen.
Aus einer Idee und Winnie entstanden Geschichten, Bücher, Cartoons, Blogbeiträge, Videos und schliesslich eine ganze Welt voller Schafe, Feen, Professoren und anderer liebenswerter Sonderfälle.
Beruflich bewege ich mich irgendwo zwischen Autor, Flugsimulator-Betreiber, Technikfan, Geschichtenerzähler und hoffnungslosem Optimisten.
Mich faszinieren Menschen, ihre Geschichten und die grossen Fragen des Lebens.
Deshalb schreibe ich mal über Glauben, mal über Kommunikation, Liebe, mal über Perspektivenwechsel und manchmal über Boeing 737 Cockpits und den Aviatikbereich.
Warum ausgerechnet diese Mischung?
Ganz ehrlich?
Weil ich glaube, dass in jedem Menschen viel mehr steckt, als er oft selbst von sich denkt.
Wir neigen dazu, uns in Schubladen einzuordnen.
Der Vernünftige.
Der Träumer.
Der Starke.
Der Vorsichtige.
Der Ernste.
Der Lustige.
Dabei sind wir meist von allem ein bisschen.
Manchmal braucht es nur etwas Mut, Neugier und eine kleine Portion Unangepasstheit, um auch die anderen Seiten in sich zu entdecken.
Vielleicht ist genau deshalb das WinnieVersum entstanden.
Ein Ort, an dem Humor neben Glaubensfragen Platz hat. Wo Schafe philosophieren, Feen nach englischen Flugkarten fliegen und ein Boeing-Cockpit genauso selbstverständlich dazugehört wie eine Geschichte über das Leben.
Das WinnieVersum ist für mich ein Ort geworden, an dem Fantasie, Nachdenken, Abenteuer und ein kleines bisschen Verrücktheit zusammenkommen dürfen.
Und wenn dabei Menschen lachen, nachdenken oder sich irgendwo in einer der Figuren wiederfinden, dann hat sich der ganze Aufwand bereits gelohnt.
Herzlich willkommen im WinnieVersum.
Und falls hier irgendwo etwas schiefgeht:
Das war wahrscheinlich Winnie.
Falls nicht, dann vermutlich doch ich.

